Archiv für März 2010

Kommt “Dein Paket wurde verschickt” demnächst als Video?

Mittwoch, 31. März 2010

Amazon hat ein Patent zugesprochen bekommen, bei dem es um die Videoaufzeichnung des Verpackungsvorganges geht. Da bereitet die Versandbestätigung dann noch mehr Freude. Neben der Vorfreude auf das schon bald kommende Paket wird man Spaß haben zu sehen, wie das Paket verpackt wird.

Neben diesem Freude-Effekt hat so ein Video auch sehr pragmatische Gründe. Amazon hat dann einen sehr stichhaltigen Beweis, dass das Paket ordnungsgemäß das Lager verlassen hat. Nötig hat Amazon so einen Beweis nicht wirklich, da es so gut wie nie Probleme gibt. Kommt ein Paket nicht an, zögert Amazon nicht lange um ein neues raus zu schicken. Für dieses äußerst kulante Verhalten ist Amazon schließlich bekannt und beliebt.

Ein weiterer Effekt ist auch, dass Werbekunden von Amazon, die mit solchen Paketen ihre Flyer mitschicken, keine Stichproben mehr machen müssen, um den Versand ihrer Flyer bestätigt zu bekommen, sondern das Ganze über die Videos überprüfen können.

Versandbestätigung per Video bei Amazon

Versandbestätigung per Video bei Amazon (Quelle: techflash.com)

In unseren Augen ist das ein weiterer Schritt zu (noch) mehr Kundenfreundlichkeit. Wie siehst Du das?

Amazon will das Vertrauen an MarketPlace-Anbieter stärken

Mittwoch, 24. März 2010

Amazon hat neue Regeln für MarketPlace-Verkäufer aufgestellt, die die Preisgestaltung betreffen. Diese sollen das Vertrauen an die MarketPlace-Verkäufer stärken:

Wir glauben, dass dies das Kundenvertrauen stärkt, was zu mehr Kunden und damit mehr Umsatz führen und so den Wert von Amazon.de Marketplace für Verkäufer erhöhen kann.

Doch worum geht es hier genau? Amazon erzwingt durch die neue Regeln eine Preisparität auf der eigenen Plattform. D.h. die MarketPlace-Verkäufer dürfen Ihre Artikel auf Amazon nicht teurer anbieten als über einen anderen Vertriebsweg. Hierbei sind ladengeschäftgebundenen Vertriebskanälen ausgeschlossen.

Viele MarketPlace-Verkäufer wird diese Umstellung gar nicht gefallen und auf den ersten Blick haben sie auch ein starkes Argument auf ihrer Seite. Amazon erhebt eine Verkaufsprovision und erhöht somit den Gesamtpreis des Artikels. Diese Gebühr fällt im eigenen Webshop  des MarketPlace-Verkäufers natürlich nicht an, so dass der Artikelpreis bei Amazon höher ausfallen müsste.

Dies ist aber nur der erste Blick auf solch ein Argument. Amazon bietet mit dem MarketPlace eine Plattform, die den MarketPlace-Verkäufern die Arbeit erleichtert und somit auch den Aufwand um einiges senkt. So muss z.B. kein Server administriert werden und die Shop-Software muss nicht auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Neben diesem technischen Aufwand übernimmt Amazon auch einen Großteil des Kundensupports und auch der Verkaufsabwicklung. Dies sind alles Kosten, die auf den Deckungsbeitrag Einfluss haben und den Artikelpreis bei gleich bleibendem Gewinn auf Amazon geringer halten müssten.

Ein weiterer Grund die Amazon-Plattform zu nutzen ist aber auch, die Möglichkeit über Amazon weit mehr potentielle Kunden zu erreichen als über den eigenen Shop. Dies machen sich manche MarketPlace-Verkäufer zu Nutze um Kunden zu finden, bieten aber im eigenen Shop die Artikel günstiger an, um die Amazon-Gebühren zu umgehen. Eine kostenfreie (für das Bereitstellen von Artikel fällt im MarketPlace von Amazon keine Gebühr an) Werbe-Plattform möchte Amazon natürlich nicht sein.

Diese neue Regeln gelten zwar schon ab dem 31.03.2010, sind aber erst 30 Tage später bindend.

Wir sind gespannt, wie sich dies entwickeln wird und wie die MarketPlace-Verkäufer darauf reagieren werden.

Auf der Suche nach einem kleinen Artikel?

Dienstag, 16. März 2010

Heute erreichte uns ein anonymer Vorschlag über das Kontaktformular, der Anlass für zwei Sachen wurde:

  • dieser Blog-Artikel hier und
  • eine Erweiterung unseres 20€-Auffüllers.

Aber fangen wir langsam an. “20€-Auffüller” was soll das denn sein? Bei amazon.de werden bei den meisten Produkt-Kategorien bis zu einem Preis von 20€ Versandkosten fällig. Das ist sehr ok, wenn der gewünschte Artikel mehr als 20€ kostet, wenn er aber knapp darunter ist, dann lohnt sich der Kauf eines günstigen Artikels um über die 20€ zu kommen.

Ein kleines Beispiel: Du willst ein Premium Photopapier für 19,23€ kaufen. Hier würden nun 3€ Versandkosten hinzukommen und Du müsstest 22,23€ bezahlen. Wenn Du aber einen Artikel findest, der 1€ kostet, dann musst Du insgesamt nur 20,23€ (Du sparst also 2€!) bezahlen und kriegst sogar etwas dazu.

Die Suche nach so einem Artikel ermöglicht unser 20€-Auffüller. Einfach den Preisbereich angeben, evtl. einen Suchbegriff eingeben und NoMarketPlace.com hilft Dir beim Sparen!

Der 20€-Preis-Auffüller - NoMarketPlace.com

Der 20€-Preis-Auffüller - NoMarketPlace.com

Kommen wir nun zu der Erweiterung des 20€-Auffüllers. “ich” hat uns heute vorgeschlagen an dieser Stelle die Möglichkeit anzubieten, dass eine Kategorie ausgewählt werden kann. Der Vorschlag ist sehr gut und ab heute auch auf NoMarketPlace.com verfügbar. Aufgrund der Anonymität bedanken wir uns bei “ich” über unseren Blog ;)

Wenn Du auch einen Vorschlag hast, wie wir NoMarketPlace.com erweitern können, dann kannst Du ihn uns hier sehr gerne mitteilen.

Der 20€-Preis-Auffüller - NoMarketPlace.com