Archiv für April 2011

“App Store”? Kann ja jeder sagen!

Freitag, 29. April 2011

Vor gut einem Monat hat Amazon einen Appstore gestartet, wo Apps für Android angeboten werden. Direkt nach dem Start hat Apple eine Klage gegen die Verwendung des Begriffs “Appstore” eingereicht, da dieser aus Apple-Sicht nur für den Apple Appstore verwendet werden darf.

Nun hat Amazon darauf reagiert. Das vollständige pdf kann man bei Geekwire finden (pdf). Amazon stellt dar, dass der Begriff “Appstore” zu allgemein ist, um geschützt zu werden. Ein interessantes Argument von Amazon ist ein Zitat von Steve Jobs, dem CEO von Apple:

On information and belief, in 2008 Apple launched its app store, which allows a consumer to view and instantly download apps for their Apple devices such as the iPhone, iPad, and iPod. In press releases, Apple has claimed that its app store is “the largest application store in the world.” In October 2010, Apple’s CEO Steve Jobs called Apple’s app store “the easiest-to-use, largest app store in the world, preloaded on every iPhone.”

In dem pdf werden auch einige Begründungen mehr erwähnt, aber dieser Punkt scheint mir besonders erwähnenswert ;)

Amazon, zahlen bitte!

Donnerstag, 28. April 2011

Nachdem Amazon über die eigene Infrastruktur Drittanbietern ermöglicht auf amazon.de Artikel zu verkaufen (was wir ja alle überhaupt nicht mögen ;) ), geht Amazon nun auch in Deutschland einen Schritt weiter und bietet Dritthändlern nun die Bezahl-Abwicklung an.

Amazon Payments

Amazon Payments - Inline-Checkout

Amazon Payments, was auf deutsch unter dem Begriff “Bezahlen über Amazon” läuft, kann jeder online Shop auf der eigenen Seite einbinden und damit den Kunden ermöglichen über den Amazon-Account zu bezahlen. Amazon übernimmt hierbei die gesamt Abwicklung und tritt somit in Konkurrenz zu Paypal auf (die Kosten für die Händler sind hierbei gleich). Die Einbindung kann vollständig auf der Seite des Shops geschehen (Inline-Checkout) oder aber auch so, dass die Bezahlung direkt auf Amazon stattfindet (Standard-Checkout).

Amazon Payments - Standard Checkout

Amazon Payments - Standard Checkout

Ein bisschen seltsam ist der Schritt aber schon, da Amazon eigentlich in Konkurrenz zu fast jedem Shop steht. Mit dieser Einbindung platzieren die Händler ja auch einen Amazon-Button auf der eigenen Seite. Nicht, dass Amazon unbekannt wäre, aber so stolpert man dann auch auf vielen Shops immer wieder über Amazon. Für viele kleine Shops ist das aber natürlich ein sehr wichtiger Schritt um das Vertrauen von neuen Kunden zu erhöhen.

Einige Händler (Home of Hardware, Quickshopping.de und Uhrcenter.de) haben schon mit der Integration begonnen. Hier ist eine Liste direkt bei Amazon.

Gerücht: Samsung baut Amazons Tablet

Donnerstag, 21. April 2011

Da es nur ein Gerücht ist, auch nur ein kurzer Hinweis: Amazon soll neben dem Kindle auch an einem vollwertigen Tablet arbeiten. Dieses Tablet soll von Samsung gebaut werden und mit Googles Betriebssystem Android laufen.

Ok, das waren jetzt sehr viele “soll”s, deswegen war’s das auch schon.

Nicht, dass es später heißt, wir haben Euch nicht drauf hingewiesen ;)

Der Kindle kommt nach Deutschland

Donnerstag, 21. April 2011

Der Kindle kann nun auch in Deutschland gekauft werden! Nachdem wir in den letzten Tagen viele neue Funktionalitäten entdecken konnten (z.B. die Anbindung an Bibliotheken oder der teilweise werbefinanzierte Kindle) und der Kindle jetzt auch ohne Umwege in Deutschland bestellbar ist, ist diese Meldung ein Ausrufezeichen wert.

Amazon Kindle in Deutschland

Amazon Kindle in Deutschland

Es stehen zwar nicht alle Funktionalitäten des US-Kindle zur Verfügung (so ist die Ausleihfunktion nicht verfügbar), es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis auch hier alles verfügbar ist. Und außerdem sind wir es ja in Deutschland gewohnt, auf bestimmte Sachen länger zu warten als in Amerika ;)

Wegen der Buchpreisbindung kann Amazon hier nicht so frei den Preis bestimmen, aber auch das ist (leider) nichts Neues in Deutschland. Das führt dann aber auch dazu, dass Amazon in Deutschland keine Rabatte anbieten kann. Umso mehr verwundert der Preis des Kindle, denn diesen könnte Amazon günstiger anbieten, um den Kindle auch in Deutschland zum bestverkauften Artikel zu machen. Allerdings kostet der Kindle in Deutschland 189€. Zum Vergleich: Den (technisch) gleichen Kindle konnte man bisher für knapp 179€ in Amerika bestellen und nach Deutschland liefern lassen. Dieser Weg ist nun nicht mehr möglich.

Wenn Ihr den Kindle schon auf diesem Weg gekauft habt, könnt Ihr ihn jetzt eindeutschen lassen. Dann stehen die ebooks mit Euro-Preisen zur Verfügung und die Kreditkarte ist nicht mehr absolut notwendig.

Neben 25.000 deutschsprachigen ebooks, stehen 625.000 Internationale ebooks zur Verfügung.

Ebooks in der Bibliothek ausleihen und auf dem Kindle lesen

Mittwoch, 20. April 2011

Der Titel beschreibt eigentlich schon fast alles, was Amazon über die neue (“irgendwann dieses Jahr startende”) Ausleihfunktion mit dem Kindle verrät.

Zunächst sollen in Amerika über 11.000 Universitäten an dem Programm angebunden werden. Damit wird es möglich sein, Bücher in elektronischer Form auszuleihen. Die so ausgeliehenen Bücher können dann auf dem Kindle oder mit der Kindle-App gelesen werden.

Ein Highlight ist dabei, die Möglichkeit Notizen zu machen und im ebook zu hinterlegen. Diese Notizen kann der Nächste, der das ebook ausleiht, nicht einsehen. Wenn man aber das gleiche ebook später nochmal ausleiht, dann sind die eigenen Notizen wieder vorhanden.

Ein bisschen kritisch sehe ich diese neue Funktionalität schon. Auch wenn ein großer Teil der Studenten die Möglichkeit hat ein Kindle-ebook zu lesen, so wird es immer Studenten geben, die diese Möglichkeit der “Buch-Ausleihe” nicht wahrnehmen können. Bei der klassischen Buch-Ausleihe gibt es ja keine Ausleih-”Barriere”, man schnappt sich den Bibliotheksausweis und hat das Buch direkt in der Hand.

Was haltet Ihr davon? Könnt Ihr den Start in Deutschland schon kaum abwarten?

Amazon verkauft nach Start des Cloud Drive mehr MP3s und schreibt den Labels einen Brief

Mittwoch, 13. April 2011

Auf Hypebot wurde ein Brief veröffentlicht, den Amazon an die großen Labels geschickt hat. In diesem Brief beschreibt Amazon, dass die MP3-Verkäufe seit dem Start von Amazon Cloud Drive sich gesteigert haben.

And, as we expected, by removing the friction associated with managing your personal music files, our launch of Cloud Player has boosted Amazon MP3 sales.

Amazon teilt wie so oft keine konkreten Zahlen mit, so lässt sich diese Aussage natürlich frei interpretieren. Ein Hauptgrund wird der Anreiz sein, durch den Kauf eines Albums seinen Speicherplatz auf dem Cloud Drive von 5 GB auf 20 GB zu erhöhen.

Viel interessanter ist in dem Brief aber der Schlusssatz:

Expect to hear more from us on potential licensing in the near future…

Amazon hat also noch einiges vor mit der Cloud Drive. Es wird nochmal betont, dass für die aktuelle Umsetzung keine neuen Lizenzen notwendig sind. Ein Anwendungsfall, bei dem neue Lizenzen notwendig sind, wird auch beschrieben. Hierbei geht es allerdings um die technische Umsetzung der Ablage der Dateien, womit eine Senkung der Kosten bei Amazon verbunden ist. Dies könnte zu einer Senkung der Gebühren (aktuell 1$ pro Jahr pro GB) führen, was auch dem Endanwender etwas bringen würde.

Neue Funktionalitäten werden allerdings nicht beschrieben, wobei sich einiges vorstellen lässt.

Was wünscht Du Dir von der Cloud Drive in der Zukunft?

Der (teilweise) werbefinanzierte Kindle kommt

Dienstag, 12. April 2011

Amazon hat heute einen günstigeren Kindle vorgestellt. Dieser Kindle kostet nun 114$ statt 139$ und ist somit 25$ günstiger.

Technisch gesehen hat sich am Kindle nichts geändert. Der günstigere Kindle enthält nur zusätzlich “special offers”. Dies sind zum einen spezielle Angebote, die nur über diesen Kindle verfügbar sind, zum anderen handelt es sich hierbei um Werbung.

Werbung

Amazon Kindle - Bildschirmschoner

Amazon Kindle - Bildschirmschoner

Die Werbung wird zum Glück nicht innerhalb der ebooks angezeigt, sondern lediglich auf der Startseite und im Bildschirmschoner. Wen das also nicht stört, der kann beim Kauf des Kindle ein bisschen sparen.

Mit der dann kommenden Kindle-App “AdMash” können die Bildschirmschoner von den Benutzern bewertet werden und somit steuert der Benutzer, welche Werbung als Bildschirmschoner verfügbar ist.

Amazon Kindle - AdMash

Amazon Kindle - AdMash

Special Offers

Amazon Kindle - Special Offers

Amazon Kindle - Special Offers

Mit den speziellen Angeboten will uns Amazon diese Version des Kindle noch schmackhafter machen. Auf der Hilfe-Seite des günstigeren Kindle kündigt Amazon schon einige spezielle Angebot an. Hierzu gehören:

  • ein 20$ Geschenkgutschein für 10$, also zum halben Preis
  • ein beliebiges Album für 1$ (evtl. lässt sich hier dann auch ein Album kaufen, um bei Amazon Cloud Drive weiteren Speicher zu erhalten ;) )
  • ein 100$ (statt 30$) Geschenkgutschein bei dem Erwerb der Amazon Rewards Visa Card
  • und noch ein paar mehr

Insgesamt eine interessante Sache, vor allem da viele von uns schon intuitiv beim Surfen die Werbung gar nicht mehr wahrnehmen. Andererseits kann man aber auch weiterhin den “normalen” Kindle kaufen, der dann keine Werbung enthält.

Bleibt nur abzuwarten, wann der Kindle endlich auch direkt bei amazon.de bezogen werden kann.

Spar Dich reich – ganz einfach mit dem Spar-Abo von Amazon

Freitag, 08. April 2011

Amazon erleichtert Dir regelmäßige Einkäufe und das sogar mit einem Rabatt von 10%!

Mit dem Spar-Abo von Amazon kann man sich bestimmte Artikel in selbst definierten Intervallen zukommen lassen. Auf der Startseite dieses Abo-Programms findet man die Produkte, die im Abo angeboten werden. Hier werden viele Artikel aufgelistet, die man immer wieder kauft. Dazu gehören z.B. Kaffee, Tee, Knabberzeug, Windeln, Waschmittel, Drogerieartikel und noch einiges mehr.

Das folgende Bild beschreibt sehr übersichtlich den Ablauf:

Amazon Spar-Abo

Der Ablauf beim Spar-Abo

Das Abo kann man jederzeit wieder abbestellen. Auf der Beschreibungsseite liest man sogar von Amazon selbst, dass man das Abo auch nur einmalig nutzen kann. D.h. einen Rabatt für die Bestellung von solchen Produkten kann man jederzeit bekommen, man muss nach Erhalt der Bestellung nur daran denken, das Abo zu kündigen. Das geht bequem direkt im Amazon-Kundenbereich.

Es kommt noch besser: Amazon erinnert uns vor dem Versand von jedem Artikel per E-Mail, dass bald das Abo wieder zuschlägt. Und das sogar so früh, dass man noch rechtzeitig das Abo kündigen kann.

Bezahlt wird, wie bei jeder Amazon-Bestellung, erst nach dem Versand und in diesem Fall sogar immer ohne Versandkosten.

Wir möchten hier Amazon nicht immer nur loben, aber in diesem Fall sind wir auf Euch angewiesen:

Wo sind die Nachteile bei dem Abo?

Wir finde keine.

Wenn Amazon schon keinen Aprilscherz macht…

Dienstag, 05. April 2011

… dann müssen uns ein paar Externe mit Amazon in den April schicken.

Die drei Android Police Autoren Grant Garrison, Jaroslav Stekl und Artem Russakovskii haben sich etwas Besonderes einfallen lassen und es auch sehr schön umgesetzt.

Da es ein Aprilscherz war, fangen wir hier gar nicht mit technischen Einzelheiten an, aber die Bilder des schon bald kommenden ;) Amazon Blaze (oder Amazon ReKindle, wie es auf den Bildern genannt wird) sehen doch schick aus:

Amazon Blaze

Der neue Amazon Blaze

Amazon Cloud Drive als Laufwerk einbinden

Sonntag, 03. April 2011

Das vor ein paar Tagen gestartete Cloud Drive hatten wir Euch schon vorgestellt. Zwar kann man über die Weboberfläche von Amazon auch mehrere Dateien gleichzeitig hochladen, will man aber das Cloud Drive als Backup einsetzen dann ist das schon umständlich.

Mit Gladinet Cloud Desktop wird das ganze viel einfacher, den mit diesem Tool lässt sich das Cloud Drive als ganz normales Drive, also Laufwerk, im Windows Explorer einbinden. Neben Amazon Cloud Drive funktioniert das ganze auch mit Google Docs, Windows SkyDrive oder einem FTP-Server. Und das beste daran: es gibt eine kostenlose Starter-Edition. (via)