Ein Gaga-Angebot, das wiederbelebt wurde

26. Mai 2011

Nachdem Anfang dieser Woche das neuen Album von Lady Gaga “Born This Way” auf Amazon für 0,99 $ angeboten wurde, gingen die Amazon-Server in die Knie.

Amazon hat sich nun aber wieder aufgerappelt. Diesmal sind die Server vorbereitet und sollen den nächsten Ansturm problemlos aushalten.

Lady Gaga: Born This Way

Lady Gaga: Born This Way

Interessant ist dieses Angebot speziell in Verbindung mit Amazons neuem Cloud Drive, denn durch den Kauf eines Albums erhält man hier 5 GB zusätzlichen Speicher für ein Jahr.

Na, wenn das mal nicht 99 Cent wert ist ;)

Amazon wird bald noch einfacher…

20. Mai 2011

… zu erreichen sein. Denn der Bestellprozess kann kaum noch einfacher werden. ;)

Amazon hat sich ein paar (eigentlich kolumbianischen) neue Domains gesichert:

  • a.co (Amazon?)
  • k.co (Kindle?)
  • z.co (Zappos?)
  • cloud.co

Eine .co-Domain ist z.B. auch bei Twitter im Einsatz. Mit t.co bietet Twitter einen Link-Verkürzer und kombiniert das ganze mit einer erhöhten Sicherheit bei den getwitterten Links, indem dies überprüft werden.

Twitters t.co-Domain

Twitters t.co-Domain

Aktuell sind diese Domains noch nicht zu erreichen, aber das wird vermutlich nicht lange dauern, bis man dort was finden kann.

Die neuen Domains von Amazon werden zwar nicht die Welt verändern, aber wir wollen ja hier nicht nur bierernste Themen angehen ;)

Amazon tauscht alte Sachen gegen Gutscheine

19. Mai 2011

Seit gestern kann man gebrauchte Elektronikartikel, wie z.B. Handys oder Computer, an Amazon schicken und erhält dafür einen Amazon-Gutschein. Was bisher nur mit DVDs und Büchern ging, geht nun auch mit Elektronik. Leider erstmal nur auf Amazon.com, d.h. wir müssen in Deutschland noch abwarten, ob dieses Tauschprogramm auch auf Amazon.de anlaufen wird.

Amazon TradeIn

Das Amazon TradeIn-Verfahren

Die Umsetzung ist aber sehr interessant. Man kann auf der Amazon-Seite vorab schon die Artikel eintragen, die man an Amazon schicken möchte und sieht direkt den erzielbaren Wert. Hier kann man nun nacheinander mehrere Artikel eintragen. Am Ende wird ein Versand-Etikett generiert, das man nur noch ausdrucken und auf den Karton kleben muss. 48 Stunden nachdem das Paket bei Amazon eingegangen ist soll der Gutschein auch schon ausgeliefert sein.

Amazon wirbt damit, dass man dann nicht auf einen Scheck warten muss, sondern den Gutschein direkt einlösen kann. Ist natürlich nur die halbe Wahrheit, denn die meisten würden dann doch lieber warten und das Geld in der Hand halten (oder auf dem Konto liegen haben) und nicht an einen Shop gebunden sein. Aber so schlimm ist das dann doch nicht, wenn dieser eine Shop unser geliebtes Amazon ist ;)

Interessante Nebeninfo aus der Presseerklärung:

Bisher haben “hundert-tausende Kunden” das Tauschprogramm für Bücher und DVDs in Anspruch genommen und damit “Millionen von Dollar” in Gutschein eingelöst.

Gerücht: Stay tuned!

13. Mai 2011

Das Gerücht rund um das Amazon Tablet wird immer konkreter.

Nachdem Samsung schon als Partner in die Gerüchteküche eingestiegen ist und eine ganz große Bestellung raus gegangen ist, geht nun Jeff Bezos, der Gründer und CEO von Amazon, auch in die Gerüchteküche um mit zu spielen.

In einem Interview mit Consumer Reports ließ er die Frage nach dem Amazon Tablet völlig offen, was in diesem Fall ein Zeichen dafür ist, dass wir auf das Amazon Tablet gar nicht mehr lange warten müssen.

Seine Antwort war ein einfaches: “Stay tuned“. Wir sollen also dran bleiben und das tun wir auch.

NoMarketPlace schon bald bunt auf dem Kindle?

NoMarketPlace schon bald bunt auf dem Kindle?

Was er aber auf jeden Fall schon verraten konnte war, dass es kein bunter Kindle werden wird, denn die Technologie der E-Ink-Displays ist noch nicht so weit, dafür sind die Farben noch zu blass. Ein großer Vorteil eines bunten E-Ink-Displays ist der geringe Energieverbrauch, vor allem da das Display oft die meiste Energie verbraucht.

Wir bleiben dran, Jeff!

 

Ist ein Kindle über 1.000 € wert?

12. Mai 2011

Dieser hier schon ;)

Amosu Couture veredelt IT-Spielzeug und in diesem Fall wird der Kindle einfach mit ein bisschen Gold überzogen. Die 24 Karat Gold erhöhen den Preis dann “leicht” auf 1.199 Pfund.

Der goldige Kindle

Der goldige Kindle

Es gibt dort aber auch mehr Möglichkeiten sein Geld auszugeben. So kostet ein iPhone direkt mal mehr als doppelt soviel wie der Kindle, dafür ist es dann aber rosa (und mit ein paar Swarovski-Steinen verziert).

Swarovski iPhone

Swarovski iPhone

Sagt Bescheid, wenn Ihr Euch so etwas kauft ;)

Amazon Cloud Player macht nun auch mit Äpfel Musik

09. Mai 2011

Der Amazon Cloud Player (wir berichteten) hatte bisher für viele einen “kleinen” Nachteil: Er lief nicht auf iOS-Geräten. iPhones oder iPads konnten also damit nichts anfangen.

Dieser Nachteil ist nun aufgehoben, denn seit gestern läuft der Amazon Cloud Player auch auf iOS-Geräten. D.h. Ihr könnt Eure bei Amazon hinterlegte Musik nun auch mobil über Euer iPhone als Stream hören. Hierbei werden auch die Multitasking-Controls vom iOS unterstützt. D.h. Ihr könnt wie gewohnt die Lautstärke verändern, die Wiedergabe pausieren oder zum nächsten Lied weiterspringen.

Habt Ihr’s schon ausprobiert?

Gerücht: Amazon Tablet schon in 2011

03. Mai 2011

Zu Gerüchten sagen wir ja nicht viel, wir verbreiten sie nur :)

  • Quanta receives tablet PC orders from Amazon, say upstream sources (digitimes.com)
  • Amazon Tablet angeblich noch 2011 (heise.de)

Amazon verkauft jetzt (schon lange) Schuhe

03. Mai 2011

Amazon hat heute den Schuh- und Handtaschenshop javari.de gestartet. In der Pressemitteilung werden die für Amazon typischen Vorteile bei javari.de noch einmal mehr betont. So ist javari.de eine “leicht zu bedienende Shopping-Website, die sich gezielt an Schuh- und Handtaschen-Käufer richtet” und auch eine “kostenloser Lieferung am nächsten Tag” und die kostenfreie Rückgabemöglichkeit innerhalb von 365 Tagen sind möglich.

Ein bisschen überraschend ist dieser Shop aber schon, da Amazon ja schon lange Schuhe und Handtaschen auf amazon.de verkauft. Man findet sogar die gleichen Artikel auf beiden Seiten, wobei bei unseren Stichproben javari.de günstiger war:

Converse Chuck Taylor auf Javari.de

Converse Chuck Taylor auf Javari.de

Converse Chuck Taylor auf Amazon.de

Converse Chuck Taylor auf Amazon.de

Wahrscheinlich will Amazon dadurch eine neue Marke aufbauen, die in Konkurrenz zu Zalando und Co. treten soll.

Auf javari.de kann auch der Amazon-Account für die Bestellung benutzt werden. Eine Neuanmeldung ist also nicht nötig.

Einen großen Vorteil hat javari.de aber im Vergleich zu Amazon jetzt schon: Es gibt keine Drittanbieter ;)

“App Store”? Kann ja jeder sagen!

29. April 2011

Vor gut einem Monat hat Amazon einen Appstore gestartet, wo Apps für Android angeboten werden. Direkt nach dem Start hat Apple eine Klage gegen die Verwendung des Begriffs “Appstore” eingereicht, da dieser aus Apple-Sicht nur für den Apple Appstore verwendet werden darf.

Nun hat Amazon darauf reagiert. Das vollständige pdf kann man bei Geekwire finden (pdf). Amazon stellt dar, dass der Begriff “Appstore” zu allgemein ist, um geschützt zu werden. Ein interessantes Argument von Amazon ist ein Zitat von Steve Jobs, dem CEO von Apple:

On information and belief, in 2008 Apple launched its app store, which allows a consumer to view and instantly download apps for their Apple devices such as the iPhone, iPad, and iPod. In press releases, Apple has claimed that its app store is “the largest application store in the world.” In October 2010, Apple’s CEO Steve Jobs called Apple’s app store “the easiest-to-use, largest app store in the world, preloaded on every iPhone.”

In dem pdf werden auch einige Begründungen mehr erwähnt, aber dieser Punkt scheint mir besonders erwähnenswert ;)

Amazon, zahlen bitte!

28. April 2011

Nachdem Amazon über die eigene Infrastruktur Drittanbietern ermöglicht auf amazon.de Artikel zu verkaufen (was wir ja alle überhaupt nicht mögen ;) ), geht Amazon nun auch in Deutschland einen Schritt weiter und bietet Dritthändlern nun die Bezahl-Abwicklung an.

Amazon Payments

Amazon Payments - Inline-Checkout

Amazon Payments, was auf deutsch unter dem Begriff “Bezahlen über Amazon” läuft, kann jeder online Shop auf der eigenen Seite einbinden und damit den Kunden ermöglichen über den Amazon-Account zu bezahlen. Amazon übernimmt hierbei die gesamt Abwicklung und tritt somit in Konkurrenz zu Paypal auf (die Kosten für die Händler sind hierbei gleich). Die Einbindung kann vollständig auf der Seite des Shops geschehen (Inline-Checkout) oder aber auch so, dass die Bezahlung direkt auf Amazon stattfindet (Standard-Checkout).

Amazon Payments - Standard Checkout

Amazon Payments - Standard Checkout

Ein bisschen seltsam ist der Schritt aber schon, da Amazon eigentlich in Konkurrenz zu fast jedem Shop steht. Mit dieser Einbindung platzieren die Händler ja auch einen Amazon-Button auf der eigenen Seite. Nicht, dass Amazon unbekannt wäre, aber so stolpert man dann auch auf vielen Shops immer wieder über Amazon. Für viele kleine Shops ist das aber natürlich ein sehr wichtiger Schritt um das Vertrauen von neuen Kunden zu erhöhen.

Einige Händler (Home of Hardware, Quickshopping.de und Uhrcenter.de) haben schon mit der Integration begonnen. Hier ist eine Liste direkt bei Amazon.

 
Feedback